• Kevin Drewes

Yasmin-Marie: Die pfälzerische Frohnatur startet durch


© Michael Dahmen

Die junge Sängerin Yasmin-Marie startete 2019 ihre Solokarriere. Nach Anfängen im Karneval entwickelte sie sich zu einer Sängerin, die ihren eigenen Stil fand und modernen Popschlager bietet. Inzwischen hat sie schon acht Songs veröffentlicht und präsentierte kürzlich mit "Ein Hoch auf das Leben" einen echten Mutmacher. Im ehrlichen Interview, verriet Yasmin-Marie, was sie antreibt und wie überhaupt alles begann.



Rasender Reporter: Kürzlich erschien deine neue Single "Ein Hoch auf das Leben". Passend dazu, dass immer mehr Events stattfinden können, ist dieser Titel ein echter Partysong. Wie war es für dich, endlich auf der Bühne zu stehen und deine neuen Songs zu performen?


Yasmin-Marie: "Ein total schönes Gefühl. Ich war die letzten Monate auf einigen Bühnen und Sommerfesten unterwegs. Es ist einfach schön, wenn man in die Gesichter der Menschen schaut. Die haben Spaß, tanzen und machen mit. Gerade ein "Hoch auf das Leben" ist ein Gute Laune Song, mit dem ich die Leute animieren will, den Moment zu feiern."


"Ein Hoch auf das Leben" und "Feuer und Flamme" hast du selbst geschrieben. Was inspiriert dich dabei?


"Ich schreibe meine Songs über mehrere Wochen. Mit fällt irgendwo, irgendwas ein. Ich schreibe mir das dann immer sofort. So entwickelt sich nach und nach ein Text. Dann versuche ich daraus ein Lied zu machen und die Puzzleteile zusammen zu fügen. Ich habe da gar keine große Inspirationsquelle."


Wie bist du überhaupt zur Musik gekommen?


"Ich singe schon, seit ich Denken kann und komme aus einem Dorf in der Pfalz. Dort bin auch schon relativ früh als Kind in einem Musikverein gewesen und hab Instrumente und die Orchesterarbeit gelernt. Sie haben mich dann auch relativ schnell ans Mikrofon gelassen. So wurde die Leidenschaft immer mehr honoriert und gefördert wurde. Zudem war ich viel als Coversängerin und Hochzeitssängerin unterwegs und habe mir dadurch ein großes Repertoire angeeignet. Dann kam ich in den Karnevalsbereich, wo die Idee zu eigenen Songs kam. Die letzten Jahre hab ich mich immer mehr im Popschlager entwickelt."


Wer ist dein größter Kritiker und wer pusht dich am meisten?


"Mein größter Kritiker bin ich selbst. Ich habe das schon so oft erlebt, dass ich einen Song gut finde, aber am nächsten Tag schon nicht mehr. Ich bin da sehr perfektionistisch. Meine Freunde unterstützen mich und ich freu mich immer sehr, wenn sie bei Auftritten dabei sind. Meine Familie ist mir dazu natürlich auch sehr wichtig."


Was gibt dir denn dabei Kraft?


"Das Gefühl, wenn man auf der Bühne steht, singt und die Leute sich daran erfreuen. Ich versteh mich als Gute-Laune-und Stimmungssängerin. Das gibt mir soviel zurück, wenn die Leute sich freuen und mittanzen. Musik ist für mich mein Ventil und der Antrieb."