• Kevin Drewes

Sarah Zucker: Mit "Un deux trois" gelingt ihr ein Kunstwerk




Nach dem lebensbejahenden Song "La vie est Belle" legt Sarah Zucker mit "Un deux trois" nun nach. Dieser schlägt ernstere Töne an und handelt von Trennung. Dabei ist die französische Sprache erneut präsent. Wir haben direkt mal reingehört. Musik ist Kunst. Und eben diese versteht Sarah Zucker mit ihrem ganz eigenen Stil hervorragend. Man kann "Un deux trois" dabei sogar als kleines Meisterwerk sehen. Topmodern bringt der Song Club-Vibes mit und versprüht eine große Lockerheit. Eingängig bleibt der Sound dabei direkt im Ohr. Auch bei diesem Titel funktioniert der Mix aus deutscher und französischer genau wie bei "La vie est Belle" erstaunlich gut. Im Titel selbst geht es um eine Beziehung, die offensichtlich nicht lange hielt. Sie fragt sich, wie es zu Ende gehen konnte. "Vielleicht ging es nur zu schnell?" lautet hier die treffende Zeile. Es fällt ihr schwer, mit ihm abzuschließen. "Vielleicht brauchen wir Zwei nur Zeit", spricht ihr Inneres. Erhalten sie doch noch eine zweite Chance? Das lässt "Un deux trois" offen. Im letzten Drittel entfaltet der Song seine ganze Vielfalt und glänzt mit einem tollen Mix. Die Chöre setzen dem Ganzen das I-Tüpfelchen auf. Bravo le mien, Sarah!