• Kevin Drewes

Neonlicht: Helene Fischer und Xavier Naidoo inspirierten das Duo - jetzt haben sie den eigenen Look!


© Dario Suppan

Im vergangenen Jahr begann die gemeinsame Reise von Nadine Ellrich und Julian Fiege. Als musikalische Patenkinder von Giovanni Zarrella starteten sie als Duo „Neonlicht“ durch und durften bereits schon zweimal in seiner Show auftreten. Nun ist heute ihr zweiter Song „Sie hat den Look“ erschienen – und feiert in der Giovanni Zarrella Show am 12. Februar Premiere. Der Ohrwurm ist ein Cover vom Klassiker „She’s got the Look“ von Roxette. Erneut hat es sich Hit-Produzent Christian Geller also einen Kracher geschnappt und ihn neu aufgelegt. Im Interview verriet uns „Neonlicht“ mehr über den Beginn ihrer Reise – und welche Rolle Ute Freudenberg, Helene Fischer und Xavier Naidoo dabei spielten…


Rasender Reporter: Bei der Schlager-Academy im ZDF-Fernsehgarten habt ihr beide gewonnen und seitdem bildet ihr das Duo „Neonlicht“. Bei gecasteten Bands weiß man ja nie, ob die Chemie wirklich passen wird. Wie ist das bei euch Beiden? Hat die Chemie schnell gestimmt?


Julian: „Klar, es ist eine neue Situation, wenn man jemanden noch nicht so lange kennt. Das muss sich erst eingrooven, was bei uns aber sehr schnell ging. Wir verbringen inzwischen auch privat viel Zeit miteinander.“


Rasender Reporter: Im Studio sah man euch kürzlich wieder mit eurem Produzenten Christian Geller und Juliette Schopmann. Diese nahm ja einst auch bei „DSDS“ teil. Gerade für dich, Nadine, ist sie jetzt sicherlich eine ideale Mentorin, stimmts? Was konntest du von ihr schon mitnehmen?


Nadine: „Von Juliette konnten wir beide glaub ich viel mitnehmen. Das ist einfach eine klasse Frau. Was die aus dir rausholt ist Wahnsinn. Wir sind ja nach dem Finale im ZDF-Fernsehgarten gleich ins Tonstudio – mit voller Euphorie. Die ganzen Emotionen waren noch da. Der Song "Wir sind mehr als zwei" war für uns beide sehr krass hoch. ‚Ohha, das ist gar nicht unsere Tonlage.‘ dachten wir. Mit einfachen Tricks hat sie uns da so geholfen, dass wir das nun beherrschen. Von ihr kann man einfach nur dazu lernen.“


Rasender Reporter: Julian, du hast auch schon Show- und Bühnenerfahrung. So hast du bei „I can see your Voice“ im April 2021 teilgenommen und hast mit Benjamin Taizi und eurer Band vor vollem Haus in Landau gespielt. Angefangen hast du als Straßenmusiker. Wie habt ihr es geschafft, die Hütte da so zu füllen?


Julian: „Als wir Straßenmusik machten, erzählte man uns, dass Xavier Naidoo in einem Truck ein freies Überraschungskonzert geben wird. Das sickerte also vorher schon durch und wir gingen dann auch hin – in der Hoffnung ihn in der Stadt zu treffen oder ihm vielleicht was vorspielen zu dürfen. Beim Konzert standen wir dann in der zweiten, dritten Reihe und haben laut mitgesungen. Irgendwann, so bei der Hälfte, sagte Benni: ‚Ich muss jetzt noch auf einen Geburtstag und gleich los.' Daraufhin erwiderte ich: ‚Hey warte noch einen Song ab, lass uns noch einen bleiben‘. Dann forderte Xavier Naidoo die Fans auf ‚Stand by Me‘ anzusingen. Da dachte ich, ‚okay ich habe ein lautes Organ, das ist meine Chance‘. Meinen Gesang hat er dann gehört und mich mit auf die Bühne genommen. Das sprach sich dann rum - der Junge, der von Xavier auf die Bühne geholt wurde.“


Rasender Reporter: Wahnsinn. Und Nadine, du hattest deinen ganz großen Fanmoment bei einem Konzert von Andreas Gabalier, sah ich…


Julian: „Jetzt bin ich gespannt! Da habe ich noch nichts von erzählt bekommen.“

Nadine: „So intensive Gespräche hatten wir dann doch noch nicht…“


Der rasende Reporter ergänzt: Nadine war bei einem Andreas Gabalier Konzert, mitten im Publikum. Und auf einen der großen Monitore war sie dann zu sehen. Da ist sie komplett eskaliert und hat sich wie bolle gefreut.


Julian: „Das muss ich kurz sehen!“

… nach direktem Checken des besagten Videos staunt er nicht schlecht…


Rasender Reporter: Jetzt ist die große Frage: Nadine, bist du ein so großer Andreas Gabalier - Fan? Oder gibt es eine Künstlerin oder Künstler, den ihr beide unbedingt mal treffen wollt?


Julian: „Darf ich kurz bei dir einhaken, Nadine? So gut kenne ich sie schon. Bei ihr ist es auf jeden Fall Helene Fischer. Definitiv. Und was ich mittlerweile gelernt hab, war auch Ute Freudenberg hoch im Kurs bei ihr.“


Nadine: „Das stimmt! Ich bin mit der Musik von Ute Freudenberg groß geworden. Es gibt Videoaufnahmen von mir, wo ich als kleines Baby ‚Jugendliebe‘ singen will. Das lief bei uns zuhause immer. Es war das Lied, was ich als erstes auch beim Gesangsunterricht gesungen habe. Bei der zweiten Giovanni Zarrella Show war Ute dann dabei. Das war so ein krasser Moment, sie da zu sehen und mit ihr zu besprechen. Wir haben auch ein Foto zusammen gemacht.“


Rasender Reporter: Fing bei dir also alles mit der Musik von Ute Freudenberg an?


Nadine: "Meine ganze Family war in einem Karnevalsverein in Meiningen. Da kam ich als junger Hüpfer mit sechs Jahren schon rein. Mit Sieben stand ich erstmals beim Karneval auf der Bühne. So bin ich irgendwie in das Singen reingerutscht. Mit neun Jahren ging es dann zum Musikunterricht. Nach der Schule kamen die ersten Bands auf mich zu und ich doubelte bei Karnevalsveranstaltungen dann auch Helene Fischer. Ich versuchte wirklich alles wie sie zu machen. So kam ich zum Schlager.


Rasender Reporter: Und bei dir Julian, war es dann die Straßenmusik, mit der alles begann?


Julian: „In der fünften Klasse habe ich Kontrabass gespielt. Ich kam dann in die Schülerband und spielte auch Gitarre. Ich lernte dann jemanden kennen, der auch viel auf Mallorca damals war und Straßenmusik machte: Peter Lümmel. Leider lebt er mittlerweile nicht mehr, aber er hat mich so fasziniert, dass ich mir meine Gitarre schnappte und dann hieß es ‚lets go‘. Da war ich vierzehn oder so.


Hier gehts zum brandneuen Musikvideo zu "Sie hat den Look":