• Kevin Drewes

Daniel Sommer: Mit "Warum suchst du woanders" auf Wolfgang Petrys Spuren



Daniel Sommer läutet ab heute (29. Oktober) mit "Warum suchst du woanders" endgültig den Countdown zu seinem Debüt-Album ein. Warum er dabei auf den Spuren von Wolfgang Petry wandelt und wie der Song klingt, erfährt ihr in der ausführlichen Rezension hier.


Nach dem Kracher-Duett "Das war so nicht geplant" mit Saskia Leppin schlägt Daniel Sommer nun erstmals nachdenkliche Töne an. In "Warum sucht du woanders" ist er schwer verliebt in eine Freundin, die dies jedoch ganz offensichtlich nicht erkennt. Das unterstreicht die Zeile "Warum suchst du woanders wenn ich doch vor dir steh?" Immer wieder gerät sie an Typen, die sich nicht als die große Liebe entpuppen. "Für ihn warst du ein schöner Zeitvertreib" versucht er ihr zu erklären. Doch sie scheint es nicht zu erkennen.


Währenddessen steckt er tief in der Friendzone und leidet sehr unter der Situation. Wie ein Bumerang kommt sie immer wieder zu ihm und sucht eine starke Schulter. Inhaltlich gibt es einige Parallelen zu Wolfgang Petrys Hit "Wo sind denn all die Helden". Auch hier steckt der Protagonist in derselben Misere. Und auch das Outfit im aktuellen Clip von Daniel Sommer hat Ähnlichkeit. Und wer weiß, vielleicht wird Daniel Sommer die deutsche Musik eines Tages genauso prägen.


Der locker leichte, topmoderne Sound bietet exzellent getaktete, schnelle Beats und ist dabei sogar tanzbar. Der eingängige Song steigert sein Tempo immer wieder gekonnt, ehe der Refrain die ganze Power entfaltet. Das erzeugt ein sehr stimmiges Gesamtbild. Daniel Sommer schafft es erneut, seinen Stil weiter zu entwickeln. Da ist die Vorfreude auf sein Debüt-Album noch größer.